Ischämische Septumruptur – die Differenzialdiagnose zum Re-Infarkt: ein Anwendungsbeispiel für den präklinischen Ultraschall
Christian Hohmann, Constance Blome, Rico Osteresch · Der Notarzt · 2022 · Heft 06 · S. 324-329
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie ischämische Septumruptur ist eine seltene, jedoch gefürchtete Komplikation nach einem Myokardinfarkt. Die folgende Kasuistik demonstriert eine solche Erkrankung als Differenzialdiagnose zum myokardialen Re-Infarkt. Bei verdächtiger Symptomatik konnte schließlich die richtige Diagnose mittels Ultraschall gestellt und eine adäquate Zielklinik ausgewählt werden. Innerklinisch wurde der Defekt mit einem bovinem Perikardpatch versorgt. Nach einem stationären Aufenthalt von 19 Tagen konnte die Patientin ohne größere Residuen nach Hause entlassen werden.