CareLit Fachartikel

Schlangenbissvergiftungen – Inzidenz, Giftwirkung, Erste Hilfe und Therapie

Jörg Blessmann, Deborah Hosemann, Friederike Hunstig, Benno Kreuels · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2022 · Heft 06 · S. 259-264

Dokument
851396
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR
Autor:innen
Jörg Blessmann, Deborah Hosemann, Friederike Hunstig, Benno Kreuels
Ausgabe
Heft 06 / 2022
Jahrgang 29
Seiten
259-264
Erschienen: 2022-12-01 00:00:00
ISSN
1864-4538

Zusammenfassung

ZUSAMMENFASSUNGMit jährlich geschätzten 81 000–138 000 Todesfällen sind Schlangenbissvergiftungen die tödlichste Erkrankung auf der WHO-Liste der vernachlässigten Tropenkrankheiten. Die meisten Schlangenbissvergiftungen treten in Asien und Afrika auf, vor allem in ländlichen Gebieten. Die Giftwirkung ist überwiegend hämatotoxisch oder neurotoxisch. Zudem verursachen Zytotoxine Schwellungen und Gewebsnekrosen. Zur spezifischen Therapie werden Antivenine eingesetzt, die meist aus Pferdeserum gewonnen werden. Der Zugang zu Antiveninen ist häufig nicht gewährleistet, vor allem in Ländern mit niedrigen und mittleren…

Schlagworte

snakebite envenoming venom effects snake antivenom prevention Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR