Zur Behandlung rachitischer Knochenverkrümmungen2
F. Hohmeier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 42 · S. 1940-1942
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auf Rachitis beruhende hochgradigere Knochenverkrümmungen der unteren Extremitäten sind frühzeitig in ärztliche Behandlung zu nehmen. Bei älteren Kindern sollte vor Ausführung der Osteoklase und der Osteotomie in geeigneten Fällen das weniger gefahrvolle Immobilisierungsverfahren versucht werden, das eine leichte und sehr gute Ausgleichung der Verbiegungen gestattet und das — von besonderer Wichtigkeit für die Praxis — ambulant durchgeführt werden kann. Zeigt das in jedem Falle vor dem Eingriff aufzunehmende Röntgenbild eine Sklerose des Knochens, so kommt die Osteotomie allein in Frage.