Schwangerschaft bei Moyamoya-Syndrom und sekundär habituellen Aborten - ein Fallbericht
M. K. Bohlmann, R. Fischer, H. von Tengg-Kobligk, T. Strowitzki, H.-J. Hendrik · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2005 · Heft 01 · S. 87-90
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Moyamoya-Erkrankung stellt eine seltene vaskuläre Erkrankung dar, die vor allem junge Frauen betrifft. Sie ist durch Gefäßverengungen oder -verschlüsse der Zerebralarterien gekennzeichnet und tritt besonderes in Ostasien auf. Schwangerschaften bergen bei Moyamoya-Patientinnen ein hohes Rezidivrisiko für Hirninfarkte. Wir berichten über das therapeutische Vorgehen bei einer schwangeren Patientin mit Moyamoya-Erkrankung und sekundären habituellen Aborten. Die Patientin erhielt eine Heparindauertherapie während Schwangerschaft und Wochenbett ohne Hinweis auf erneute zerebrovaskuläre Ereignisse.…