Angst und Depression bei Patienten mit schwerer COPD und intermittierender Heimbeatmung – ein ernst zu nehmendes Problem
A Bosse-Henck, A Kopf, H Wirtz · Pneumologie · 2005 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Nach Thompson 1993 sind prädisponierend für das Auftreten von Angst und Depression bei älteren Patienten mit schwerer COPD ein stark gestörter Schlafrhythmus, Effekte der Hypoxie sowie die ausgeprägte funktionelle Behinderung. Ambulante Sauerstofftherapie verbessert nach Eaton 2002 signifikant Angst, Depression und Lebensqualität bei COPD-Patienten. Lacasse 2001 konnte zeigen, dass bei älteren Patienten mit schwerer COPD und Sauerstofflangzeittherapie signifikant häufiger Depressionen vorkommen, die jedoch oft nicht erkannt werden und schwer zu behandeln sind. Das gilt auch für COPD-Patienten mit ISB…