Barrett-Ösophagus entwickelt sich infolge enteroösophagealen Refluxes auch ohne Magensäure, jedoch mit dünndarmähnlicher Histologie
U Peitz, P Malfertheiner, A Roessner, M Vieth · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Pathogenese des Barrett-Ösophagus ist unvollständig aufgeklärt. Es wird angenommen, dass es zur Entwicklung der Barrett-Mukosa eines sauren gastroösophagealen Refluxes bedarf. Zustände nach proximaler oder totaler Magenresektion bilden ein quasi experimentelles Modell zur Genese von Metaplasien im Plattenepithel. Hierbei fehlt die Cardia und scheidet somit als Ausgangspunkt für Metaplasien aus. Ziel: Nachweis von Zylinderepithel-Metaplasien im residualen Ösophagus nach totaler Gastrektomie mit Ösophagojejunostomie. Patienten und Methoden: Prospektiv wurden über 18 Monate wurden Patienten mit Ösophagojejunost…