Schilddrüsendysfunktion und Schilddrüsenantikörper unter adjuvanter Therapie mit pegyliertem Interferon alpha-2b bei Hochrisiko-Melanompatienten im Stadium Ib-IIIc
C Loquai, B Schlüter, TA Luger, S Grabbe, D Nashan · Aktuelle Dermatologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schilddrüsenfunktionsstörungen induziert durch herkömmliche Interferon (IFN)-Therapien sind bekannt. Ziel unserer Untersuchung war es, die Häufigkeit einer Schilddrüsendysfunktion und das Auftreten organspezifischer Autoantikörper unter adjuvanter Therapie mit pegyliertem IFN alpha-2b (PegIntron®) bei Hochrisiko-Melanompatienten zu erfassen. 29 Melanompatienten (13 Frauen, 16 Männer, Alter: 14–80 Jahre) im Stadium Ib-IIIc (AJCC 2001) wurden für mindestens 6 Monate mit pegyliertem IFN alpha-2b behandelt (50µg-250µg 1×/Woche s.c.). Vor Beginn der Therapie, alle 3 Monate während der Behandlung sowie bis zu 6 Monate…