Frühsommermeningoencephalitis – Stellenwert der Kernspintomographie
G Rieder, M Prantl, M Viermetz, T Freudenberger · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Frühsommermeningoencephalitis (FSME) ist in Südost-Bayern (Landkreise Traunstein, Altötting, Reichenhall) endemisch. FSME-Impfungen sind verbreitet, aber oft nicht up-to-date. Bis zum Erregernachweis ist bei nicht-purulenter Meningoencephalitis (ME) eine kalkulierte Therapie mit Ceftriaxon, Ampicillin und Aciclovir üblich. Da der FSME-Verlauf therapeutisch nicht beeinflussbar ist, und der Rücklauf der Laborergebnisse oft mehrere Tage dauert, wären typische Befunde in der sofort verfügbaren MRT für Therapieentscheidungen hilfreich. Fragestellung: Zum Stellenwert der MRT bei FSME gibt es nur wenige…