Priming als Methode der Simulationserfassung ,,Der fragmentierte Wiedererkennungstest“
K Melnikovic, S Avci, J Kessler · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter Simulation versteht man das absichtliche Erzeugen von Symptomen durch einen externen Anreiz, während bei vorgetäuschten Störungen eher ein intrapsychisches Bedürfnis vorliegt, eine Krankenrolle beizubehalten (DSM-IV). Differentialdiagnostisch kann die Grenzziehung zwischen unbewusst-psychogen und bewusst simulierten Beeinträchtigungen sich schwierig gestalten, zumal im Bereich kognitiver und mnestischer Domänen rasche Manipulationen möglich sind. Neuropsychologische Untersuchungsmethoden bei Simulationsverdacht beruhen letztlich darauf, dass als schwierig deklarierte Testverfahren grundsätzlich leicht zu l…