Langzeitverlauf medikamentös und interventionell behandelter intrakranieller Stenosen im vorderen Kreislauf
D Burkhardt, J Rossmann, O Wittkugel, M Rosenkranz, U Sliwka, W Niesen · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Intrakranielle Stenosen (ICS) sind für ca. 8–10% der Schlaganfälle verantwortlich. Bei arteriosklerotischer Genese erfolgt eine Sekundärprophylaxe (SP) mit Thrombozytenaggregationshemmern (TAH) oder Antikoagulation (AK). Unter optimierter medikamentöser Therapie sind einige Patienten nicht beschwerdefrei, so dass die Option zur Angioplastie ggf. mit Stent (AP) besteht. Ziel war es, Patienten mit ICS im Langzeitverlauf zu beurteilen. Patienten und Methoden: 33 Patienten (Pt) mit symptomatischen ICS im vorderen Kreislauf (TIA (n=6), Stroke (n=27)) und 9 Pt mit asymptomatischen hochgradigen ICS wurden…