Medikamentöse Therapie depressiver Störungen beim Morbus Parkinson
J. Reiff, K. Witt, G. Deuschl · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 02 · S. 77-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depressive Störungen bei Morbus Parkinson werden zu selten diagnostiziert und therapiert, obwohl sie bei 40 % aller Patienten auftreten. An ihrer Pathogenese sind organische und psychologische Faktoren beteiligt. Sie beeinträchtigen als einer von drei wichtigen Faktoren die Lebensqualität. Die Diagnostik kann mit Hilfe von Fremd- und Selbstbeurteilungsskalen vereinfacht werden. Eine Optimierung der dopamimetischen Medikation reicht bei den meisten Patienten nicht aus, sodass die Gabe eines Antidepressivums erforderlich wird. Die derzeitige Studienlage zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der Antid…