Therapie und Rezidivprophylaxe retinaler Gefäßverschlüsse mit niedermolekularem Heparin unter besonderer Berücksichtigung der Thrombophilie-Risikofaktoren
A Schilling-Schön, C Grünauer-Kloevekorn, HH Wolf, A Krause, U Stuhlträger, GIW Duncker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Ätiologie und Pathogenese von Durchblutungsstörungen der retinalen Gefäße werden vielfältig diskutiert. Verschiedene neue Behandlungsansätze wurden entwickelt. Die übliche Therapie umfasst eine Kombinationstherapie aus isovolämischer Hämodilution, Gabe von Thrombozytenaggregationshemmern und Steroiden. Dieser Ansatz beeinflusst v.a. die zelluläre Hämostasebeteiligung. Die plasmatischen Risikofaktoren einer thrombophilen Diathese, mit besonderer Aufmerksamkeit der akuten Komplikation am Auge, werden dabei nicht tangiert. Die Untersuchung und Berücksichtigung dieser Komponenten führen zur Antikoagulat…