Dekompression der Orbita bei endokriner Orbitopathie
M Blum, G Kellner, U Tuschy, D Esser · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine ausgeprägte endokrine Orbitopathie ist nicht nur kosmetisch entstellend, sondern kann auch durch Optikuskompression eine Bedrohung für den Visus darstellen. Nach Ausschöpfen anderer Therapien ist die operative Dekompression eine Therapieoption. Methodik: Innerhalb von 6 Monaten wurden am Klinikum Erfurt 6 Patienten mit endokriner Orbitopathie interdisziplinär operiert. Durch die HNO-Klinik erfolgte eine knöcherne endonasale Dekompression der Orbitaspitze, anschließend wurde in Zusammenarbeit mit dem Augenarzt eine transpalbebrale Fettentfernung in den 4 Kompartimenten zwischen den geraden Augen…