Kongenitale Muskeldystrophie mit Merosin-(Laminin-a2)-Mangel im frühen Säuglingsalter: Diagnostik und Langzeitverlauf
C. Panteliadis, E. Karatza, I. Xinias, N. Flaris, M. Tzitiridou, G. Ramantani · Klinische Pädiatrie · 2005 · Heft 05 · S. 281-285
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kongenitalen Muskeldystrophien (CMD) bilden eine heterogene Gruppe von neuromuskulären Erkrankungen. Sie sind durch Hypotonie und Muskelschwäche bei Geburt oder in den ersten Lebensmonaten charakterisiert. Der Defekt wird autosomal rezessiv vererbt. Ungefähr 50 % der Fälle (Kinder) zeigen einen kompletten Merosinmangel (Laminin-a2). Wir berichten von einem Säugling mit kongenitaler Muskeldystrophie und komplettem Merosinmangel, mit Hypotonie im Neugeborenenalter. CMD wurde vom klinischen Bild und histologischen und immunohistochemischen Untersuchungen der Muskelbiopsien diagnostiziert.