MRT zur Problemlösung beim Nachweis des Prostatakarzinoms
D Beyersdorff, B Hamm · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 06 · S. 788-795
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes. Zum Nachweis wird ab dem 50. Lebensjahr die jährliche digitale rektale Untersuchung und die Prostata-spezifische-Antigen-(PSA-)Bestimmung im Serum empfohlen. Bei einem großen Teil der Patienten findet sich jedoch trotz eines auf über 4 ng/ml erhöhten PSA-Wertes kein Prostatakarzinom in der durch den transrektalen Ultraschall (TRUS) gesteuerten Prostatabiopsie. Die MRT ist in der Lage, im T2-gewichteten Bild die Prostata mit ihrer zonalen Anatomie sowie tumorsuspekte signalarme Areale innerhalb der signalreichen peripheren Zone darzustellen.…