Keratokonus: Epidemiologie, Risikofaktoren und Diagnostik
C Grünauer-Kloevekorn, G I Duncker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 06 · S. 493-502
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Keratokonus ist eine meist bilateral auftretende, nichtentzündliche und progrediente Hornhautvorwölbung mit einer Inzidenz von 1 : 2000 in der Normalbevölkerung. Er manifestiert sich typischerweise im zweiten Lebensjahrzehnt mit einer progredienten Hornhautstromaverdünnung und darauf folgender Myopisierung mit irregulärem Astigmatismus, die zu einer Visusverschlechterung führen. Obwohl in den meisten Fällen die Erkrankung sporadisch auftritt, ist eine kleine Anzahl von Familien mit einem autosomal dominanten Vererbungsgang dokumentiert. Es wird vermutet, dass die prädisponierenden Faktoren ve…