Objektivierung der IOL-Qualität
PR Preußner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problem: Klinische Studien sind nur eingeschränkt geeignet, die Qualität von IOL nachzuweisen, da optische und pathophysiologische Eigenschaften des individuellen Auges meist stärker variieren als die optischen Parameter von IOL, und Durchschnittsresutate für das Individuum wenig relevant sind. Rein technisch-optische Parameter von IOL, beispielsweise die MTF (Modulationstransferfunktion) berücksichtigen andererseits nicht die besonderen Wahrnehmungsmechanismen des humanen visuellen Systems, z.B. die nichtlineare Kontrastverstärkung bereits in der Netzhaut. Lösungsansatz: Sowohl messtechnisch in einem Kunstauge…