HIT Typ 2 als Folge der Thrombembolieprophylaxe bei freiem mikrochirurgischem Gewebetransfer mit Heparin. Konsequenzen für das perioperative Management?
K Busch, M Aust, M Spies, P Vogt · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die perioperative pharmakologische Prophylaxe bei mikrochirurgischem Gewebetransfer gilt als etabliert und anerkannt. Ein einheitlicher Algorithmus existiert nicht, die i.V. Heparinisierung gilt aber als weithin anerkannt. Unter Vollheparinisierung auftretende HIT2 mit einer beschriebenen Inzidenz von mehr als 3% hat nicht nur für das Überleben des Lappens, sondern mit einer Letalität von 20% auch für die Patienten eine beachtenswerte Bedeutung. Material und Methoden: In der Zeit von Juni 2001 bis Juni 2004 führten wir insgesamt 91 freie Gewebetransfer durch. Postoperativ erfolgte bei allen die i.-v.…