Ischämischer Gewebeschaden in der Lappenchirurgie: In-vivo-Modelle und mögliche Anwendungen
R Wettstein, Y Harder, D Erni · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der ischämische Gewebeschaden gehört zu den häufigsten Komplikationen nach freien und gestielten Lappenplastiken. Die Patientenmorbidität wird erhöht und die Rehabilitation verzögert. Die Folgen sind u.a. mit einem erheblichen sozio-ökonomischen Mehraufwand verbunden. Ziel dieser Übersicht ist es, etablierte akute und chronische in vivo Modelle an Nagetieren vorzustellen. Durch wiederholte intravitalmikroskopische Untersuchungen können unterschiedliche ischämie-bedingte Prozesse, die sowohl auf vaskulärer wie auch auf zellulärer Ebene wirken, untersucht werden (apoptotischer Zelltod, Angiogenese, vaskuläres Remo…