Wahrnehmung emotionaler Sprache beim Morbus Parkinson – Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung
C Shröder, J Möbes, F Szymanowski, M Schütze, T Peschel, C Schrader, W Nager, R Dengler · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Wenngleich in den klinischen Mittelpunkt der Beschwerden beim M. Parkinson meist die motorischen Störungen mit Rigor, Tremor, Akinese gestellt werde, finden sich in der Literatur zunehmend Hinweise dafür, dass beim M. Parkinson zudem Defizite in der Verarbeitung emotionaler Reize bestehen. Studien, gestützt auf die Erhebung von Verhaltensdaten, sprechen für eine gestörte Wahrnehmung und Expression von bspw. emotionalen Gesichtsausdrücken aber auch emotional gefärbter Sprache (1, 2). Gerade die Fähigkeit emotional gefärbte Sprache richtig einzuordnen, nimmt im alltäglichen sozialen Umfeld einen wicht…