Indikationen für extravertebrale PMMA – Augmentation/Perkutane Osteoplastie
JH Pullwitt, J Freyschmidt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die perkutane Osteoplastie (POP) wird zunehmend als palliative Therapieoption bei malignen knöchernen Destruktionen auch außerhalb der Wirbelsäule angesehen. Die Indikation zur POP wird interdisziplinär gestellt. Häufig sind multimodale Therapiekonzepte z.B. in Kombination mit der orthopädischen Chirurgie, Strahlentherapie und onkologischen Chemotherapie zu favorisieren. Relativ gut belegt sind die Möglichkeiten am Beckenskelett, hier vor allem der Azetabularregion. Seltener scheint eine POP auch bei Insuffizienzfrakturen des Beckens indiziert. Erste Erfahrungen bestehen über Anwendungen an den Extremitäten bei…