Distale Aneurysmen der unpaaren Arteria cerebri anterior: embryologische und therapeutische Aspekte
W Kueker, Z Hussain, RA Corkill, JV Byrne · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Anatomische Varianten der Hirnarterien sind haeufig und Ausdruck der komplexen Ontogenese dieser Strukturen. Die unpaare arteria cerebri anterior (ACA) ist mit einer Inzidenz von 3–5% bei Menschen selten, scheint aber haeufig mit dem Auftreten von Aneurysmen einherzugehen. Da ein bilateraler Infarkt im Stromgebiet der ACA unter Einschluss der medialen Hemispherenanteile schwerste neurologische Symptome verursacht, ist die Therapie bei vorliegen dieser Variante besonders risikobehaftet. Methode: Fuenf Patienten mit akuter Subarachnoidalblutung hatten distale Aneurysmen der ACA, die aus einer unpaaren Arter…