Depressionen: Eine Störung der Neuroplastizität?
Eberhard Fuchs, Gabriele Flügge · psychoneuro · 2005 · Heft 04 · S. 197-203
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Entwicklung neuer Ansätze zur medikamentösen Behandlung von Depressionen hat in den vergangenen Jahren kaum Fortschritte gemacht, und trotz intensivster Bemühungen konnte die Pathophysiologie von depressiven Erkrankungen nicht vollständig aufgeklärt werden. Inzwischen hat sich jedoch in der neurobiologisch orientierten Psychiatrie die Vorstellung durchgesetzt, dass depressive Erkrankungen nicht nur als eine Störung des zentralnervösen Neurotransmitter-Stoffwechsels, sondern auch als Beeinträchtigung grundlegender neuroplastischer Prozesse zu verstehen sind. Mit der Überlegung, dass nicht nur…