Exenterationen in palliativer Situation
DM Forner, A El Far, B Lampe · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die WHO bezeichnet als Palliation die umfassende und angemessene Betreuung Schwerkranker und Sterbender. Ziel ist dabei nicht Gesundung sondern „Lebensqualität bis zuletzt“ zu erreichen. Die Maßnahmen in der gynäkologischen Onkologie können je nach klinischer Situation bis zu ausgedehnten Operationen wie einer Exenteration reichen, die die Entfernung von Blase, Darm und innerem Genitale und die Schaffung von Organersatz bedeuten kann. Durch Tumorreduktion und die Zunahme an Lebensqualität und Zuversicht kann sich auch eine Lebensverlängerung ergeben. Es stellen sich folgende Fragen: (1.) Wann sind so eingreifend…