Transkranielle Magnetstimulation bei amyotropher Lateralsklerose
B. Mohammadi, K. Krampfl, J. Bufler · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 04 · S. 161-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progrediente neurodegenerative Erkrankung, die das erste und zweite Motoneuron betrifft. Klinisch neurophysiologische Untersuchungen stellen eine Hauptkomponente der Diagnose dar. Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) stellt ein weit verbreitetes, sicheres und nicht invasives Verfahren zum Studium der Physiologie des ZNS dar. Darüber hinaus ist sie ein hilfreiches Diagnostikum bei der Lokalisation von Schädigungen des motorischen Nervensystems. Die Beteiligung des ersten Motoneurons ist ein obligates Kriterium für die Diagnose der ALS. Bei fehlen…