Psychische Belastungen von intersexuellen Personen mit XY-Chromosomen und weiblicher Geschlechtsidentität („XY-Frauen“)
L Huschka, K Schützmann, H Richter-Appelt · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Intersexualität liegt vor, wenn die geschlechtsdeterminierenden und geschlechtsdifferenzierenden Merkmale (Chromosomen, Gene, Hormone, Keimdrüsen, äußere Geschlechtsorgane) nicht eindeutig einem Geschlecht entsprechen, so dass oftmals die Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter vorhanden sind (z.B. männliche Chromosomen aber weibliche äußere Genitalien) oder aber spezifische Geschlechtsmerkmale fehlen. Dabei handelt es sich nicht um ein spezifisches Krankheitsbild, sondern der Begriff Intersexualität subsumiert vielmehr eine Vielzahl verschiedener Erscheinungsformen mit unterschiedlichen Ursachen und…