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Warum der Wittenberger Anatom und Wissenschaftler Konrad Victor Schneider (1614–1680) auch für die Pneumologen bedeutsam ist

Ulrich Koehler, Heike Korbmacher-Steiner, Dietmar Seifert · Pneumologie · 2023 · Heft 01 · S. 50-53

Dokument
852870
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pneumologie
Autor:innen
Ulrich Koehler, Heike Korbmacher-Steiner, Dietmar Seifert
Ausgabe
Heft 01 / 2023
Jahrgang 77
Seiten
50-53
Erschienen: 2023-01-01 00:00:00
ISSN
0934-8387

Zusammenfassung

ZusammenfassungDer Wittenberger Arzt Konrad Victor Schneider (1614–1680) hat als Erster den Nachweis erbracht, dass Schleim nicht im Gehirn gebildet und auch nicht über das Siebbein in die Nasenhöhle sezerniert wird. Er hat erkannt, dass es keine offene anatomische Verbindung zwischen Gehirn und nasalem Luftraum gibt. Schneider hat die sinunasale Schleimhaut als Produktionsstätte des Schleims entdeckt und damit die Hypothese der zerebralen Schleimproduktion und -sekretion von Hippokrates, Galen und Vesal widerlegt. Zu Ehren von Schneider wurde die Schleimhaut „membrana Schneideria“ benannt.

Schlagworte

Konrad Victor Schneider 4-Säftelehre Schleim Gehirn Nasenschleimhaut theory of the four humours mucus brain nasal mucosa Pneumologie