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Bilingualität und kindliche Redeflussstörungen -müssen wir wirklich auf eine Sprache verzichten?

Lattermann, C.; Shenker, R. · Forum Logopädie, Idstein · 2005 · Heft 5 · S. 12 bis 16

Dokument
85327
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Forum Logopädie, Idstein
Autor:innen
Lattermann, C.; Shenker, R.
Ausgabe
Heft 5 / 2005
Jahrgang 19
Seiten
12 bis 16
Erschienen: 2005-05-01 00:00:00
ISSN
0932-0547
DOI

Zusammenfassung

Im Kontext der zunehmenden Migration sehen sich Logopädlnnen in Deutschland immer häufiger mit der Frage konfrontiert, ob bei bilingualen Kindern, die stottern, der Verzicht auf eine Sprache empfohlen werden sollte. Derzeitige Forschungsergebnisse legen nahe, dass Bilingualität keinen negativen Faktor oder ein Hindernis in der Behandlung des frühkindlichen Stotterns darstellt. Im Gegenteil, der Verzicht auf eine Sprache birgt unter Umständen Risiken von nicht absehbaren emotionalen und kommunikativpragmatischen Belastungen für die betroffenen Kinder. Bei der Planung von Diagnostik und Behandlung bilingualer Kind…

Schlagworte

SPRACHE FAMILIE THERAPIE KIND MIGRATION DEUTSCHLAND DIAGNOSTIK STOTTERN WAHRSCHEINLICHKEIT ELTERN LITERATUR PRÄVALENZ CHICAGO PRAXIS ROLLE ZEIT