Schizophrenie und Sucht
Thomas Wobrock, Frank-Gerald Pajonk, Roberto D'Amelio, Peter Falkai · psychoneuro · 2005 · Heft 09 · S. 433-440
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei etwa 15-65 % aller schizophrenen Patienten liegt gleichzeitig ein komorbider Substanzmissbrauch bzw. eine Substanzabhängigkeit vor. Ein einheitliches Erklärungsmodell für diese hohe Komorbidität besteht nicht. Bevorzugt diskutiert werden derzeit neurobiologische Gemeinsamkeiten beider Krankheitsbilder, eine höhere Sensitivität für psychotrope Substanzen bei schizophrenen Patienten, Drogenkonsum (z.B. Cannabis) als Risikofaktor für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Psychose und prämorbide gemeinsame Persönlichkeitsmerkmale bei Doppeldiagnosepatienten. Trotz der hohen Prävalenz dieser K…