Was kann Neuropsychologie in der Differentialdiagnose leisten?
C.J.G Lang · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neuropsychologische Verfahren sind zur Feststellung, zur Stadieneinteilung und zur Verlaufsbeurteilung von Demenzerkrankungen eingeführt. In der klinischen Praxis tragen Sie oft wenig zur Differentialdiagnose bei. Eine genaue Erfassung des Defizit-Profils, unter Berücksichtigung des Schweregrades, kann jedoch einen wichtigen Beitrag zur Diagnose liefern. Demenzerkrankungen können u.a. in Bezug auf die Dimension cortical-subcortical-frontal unterschieden werden. Die Analyse corticaler Werkzeugstörungen und exekutiver Störungen kann beitragen, „anteriore“ und „posteriore“ Störungsbilder abzugrenzen. Gedächtnisstör…