Karotis-TEA bei niedriggradiger Stenose und rezidivierenden emboligenen Infarkten
A Ragoschke-Schumm, O.W Witte, C Terborg · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Bedeutung von Carotis-Stenosen unter 70% als Emboliequelle beim ischämischen Schlaganfall wird kontrovers diskutiert. Bei geringgradigen Stenosen erfolgt die Sekundärprophylaxe mit Thrombozytenaggregationshemmern, selten kommt es trotzdem zu rezidivierenden Embolien. Wir beschreiben einen Patienten mit rezidivierenden emboligenen Infarkten bei geringer Carotistenose ohne Hinweis auf eine weitere Emboliequelle. Fall: Der 65-jährige Patient erwachte am 18.05. mit einer leichten brachiofazialen Parese rechts. Ein auswärtiges CCT ergab einen kleinen Infarkt im Gebiet der A. cerebri media links. An R…