Stimulus- und Kontextfaktoren beim „direct matching“ von Fingerbewegungen
M Jonas, R Lange, K Biermann-Ruben, K Kessler, T Bäumer, A Schnitzler, H Siebner, A Münchau · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine Reihe von neurophysiologischen Studien weisen darauf hin, dass bei der Imitation elementarer menschlicher Bewegungen die beobachtete Handlung direkt mit ihrer internen motorischen Repräsentation abgeglichen wird. Die neuronale Basis dieses „direct matching“-Mechanismus sollen inferior frontale, posterior parietale und superior temporale kortikale Hirnareale in ihrer Funktion als Teile des menschlichen „mirror neuron“-Systems bilden. Methoden: Wir untersuchten in einer fMRT-Studie an 16 gesunden Probanden, inwiefern die dem „direct matching“ zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen unabhängig v…