Zur Kostenübernahme der stationären Hörsturzbehandlung: Was der Arzt vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung beachten sollte
O. Michel, A. Wienke · Pädiatrische Praxis · 2006 · Heft 05 · S. 354-360
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die stationäre Behandlung des Hörsturzes ist nach den Leitlinien unter bestimmten Indikationen möglich. Selbst bei Einhaltung dieser Kriterien ist in der Vergangenheit wiederholt die Kostenübernahme von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt worden. Die Begründung war, dass die Evidenz der Behandlung nicht gegeben sei oder dass die Hörsturzbehandlung generell ambulant erbracht werden könnte. Neueste Aussagen der Rechtsprechung widerlegen diese Argumentation. Ausschlaggebend ist danach die Entscheidung zur Aufnahme durch den Krankenhausarzt. Die Behandlung selbst könnte ungeachtet d…