Hyperthermie – Neue Strategien beim Zervixkarzinom
P Wust · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit einem Standardsystem (BSD-2000) wird die regionale Hyperthermie beim lokal fortgeschrittenen oder rezidivierenden Zervixkarzinom eingesetzt. Es werden Temperaturen von 40–43°C in minimal-invasiv erreichbaren Referenzpunkten gemessen (Blase, Vagina, Rektum). Zur klinischen Prüfung wurden vier Studien initiiert: In einer niederländischen Studie konnte durch die zusätzliche regionale Hyperthermie eine signifikante Anhebung der Responserate, der lokalen Kontrolle und des 3-Jahres-Überlebens erzielt werden (51% hypertherme Radiotherapie, 27% Radiotherapie allein, v.d.Zee 2000). In den Niederlanden ist daher die h…