CareLit Fachartikel

Myotone Syndrome und die Differenzialdiagnose von Serienentladungen im EMG

T. P. Jürgens, W. J. Schulte-Mattler · Klinische Neurophysiologie · 2006 · Heft 02 · S. 151-160

Dokument
854362
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
T. P. Jürgens, W. J. Schulte-Mattler
Ausgabe
Heft 02 / 2006
Jahrgang 37
Seiten
151-160
Erschienen: 2006-06-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Zusammenfassung Myotone Serien im Elektromyogramm (EMG) gelten als charakteristischer Befund für myotone Erkrankungen. Elektromyographische Spontanaktivität, die mit myotonen Serien verwechselt werden kann, kommt aber auch bei einer Reihe anderer Erkrankungen vor, so bei der Neuromyotonie und dem Schwartz-Jampel-Syndrom, bei Myositiden, Glykogenosen, einzelnen selteneren Myopathien und bei chronisch neurogenen Erkrankungen. Myotone Serien fehlen nie bei den Chloridkanalmyotonien und werden häufig bei Patienten mit einer der myotonen Dystrophien gefunden. Bei Natriumkanalerkrankungen sind sie meistens unprovozier…

Schlagworte

Electromyography myotonia myotonic discharges spontaneous activity channelopathy Klinische Neurophysiologie