Myotone Syndrome und die Differenzialdiagnose von Serienentladungen im EMG
T. P. Jürgens, W. J. Schulte-Mattler · Klinische Neurophysiologie · 2006 · Heft 02 · S. 151-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myotone Serien im Elektromyogramm (EMG) gelten als charakteristischer Befund für myotone Erkrankungen. Elektromyographische Spontanaktivität, die mit myotonen Serien verwechselt werden kann, kommt aber auch bei einer Reihe anderer Erkrankungen vor, so bei der Neuromyotonie und dem Schwartz-Jampel-Syndrom, bei Myositiden, Glykogenosen, einzelnen selteneren Myopathien und bei chronisch neurogenen Erkrankungen. Myotone Serien fehlen nie bei den Chloridkanalmyotonien und werden häufig bei Patienten mit einer der myotonen Dystrophien gefunden. Bei Natriumkanalerkrankungen sind sie meistens unprovozier…