Wollen depressive Koronarpatienten an einer Psychotherapiestudie teilnehmen? Ergebnisse einer Befragung an neun deutschen Universitätskliniken
C Albus, HC Deter, K Fritzsche, J Jordan, J Jünger, KH Ladwig, M Mück-Weymann, G Schmid-Ott, C Herrmann-Lingen · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2006 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Depressivität ist bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) mit einer deutlich schlechteren kardialen Prognose verknüpft. Die ENRICHD-Studie konnte jedoch keinen signifikanten Effekt kognitiver Therapie auf die Mortalität nachweisen. Ein möglicher Grund ist, dass ca. 50% dieser Patienten gleichzeitig ein Typ-D-Muster (globale negative Affektivität und soziale Hemmung) aufweisen, so dass ein psychodynamischer Ansatz effektiver sein könnte. Wir planen die Durchführung einer multizentrischen, randomisierten, psychodynamischen Therapiestudie und wollten im Vorfeld die Behandlungs- bzw. Teilnahmebereitschaft d…