CareLit Fachartikel

Anpassungsstörung oder Posttraumatische Belastungsstörung (PTB)–wie lassen sich psychische Folgen körperlicher Erkrankungen diagnostisch fassen?

V Köllner, F Einsle, A Maercker · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2006 · Heft 03

Dokument
854440
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
V Köllner, F Einsle, A Maercker
Ausgabe
Heft 03 / 2006
Seiten
–
Erschienen: 2006-03-01 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Eigene Studien und Publikationen anderer Arbeitsgruppen fanden bei Patienten nach lebensbedrohlichen Erkrankungen oder belastenden medizinischen Behandlungsmaßnahmen in Fragebögen (v. a. Impact of Event-Scale IES-R und PTSS–10) gegenüber Normstichproben erhöhte Werte für Symptome einer PTB. Zwischen 10% bis über 30% der Patienten lagen über den für die Instrumente angegebenen Cutoffs, die eine PTB-Diagnose wahrscheinlich machen. In parallel durchgeführten strukturierten Interviews (SKID) fanden sich jedoch deutlich geringe PTB-Prävalenzen von teilweise unter 3%. Die erhöhten Werte in den Fragebögen erwiesen sich…

Schlagworte

Anpassungsstörung Organtransplantation Posttraumatische Belastungsstörung Psychoonkologie Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie