Langzeitentwicklung des Immunsystems beim schweren feto-fetalen Transfusionssyndrom nach intrauteriner Lasertherapie
C Graef, B Ellenrieder, M Bogdanow, A Huber, K Hecher, P Bartmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Beim feto-fetalen Transfusionssyndrom (FFTS) führen plazentare Anastomosen zu einem Bluttransfer zwischen monozygoten, monochorionalen Zwillingen. Die intrauterin ungleichen Durchblutungsverhältnisse beider Feten können zu Schädigungen verschiedener Organsysteme beider Zwillinge führen. Eine relativ neue, kausale Behandlungsmethode dieses Krankheitsbildes ist die intrauterine Laserkoagulation der Gefäßverbindungen, die hohe Überlebensraten und eine geringere neurologische Morbidität als andere Therapieansätze erzielt. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Immunfunktionen intrauterin wachstu…