Behandlung chronischer Wunden bei Diabetikern mit Thrombozytem reichen Plasma (PRP) unter Anwendung des Magellan® Verfahrens Eine Anwendungsbeobachtung von 31 Fällen
P Minartz, D Tschöpe · Diabetologie und Stoffwechsel · 2006 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Trotz optimalem Wundmanagement heilen Läsionen bei Diabetikern deutlich verzögert ab. Zur Wundheilungsbeschleunigung können neben isolierten Wachtumsfaktoren (WHF) auch Behandlungen mit Wachstumsfaktoren-Gemischen insbesondere aus Thrombozyten angewandt werden. Dabei werden entweder WHF aus dem Überstand von in vitro aktivierten Thrombozyten oder PRP direkt in vivo eingesetzt. Die Behandlung mit PRP ist bereits seit Jahren ein etabliertes Verfahren zur postoperativen Wundheilungsbeschleunigung. Bisher liegen jedoch nur wenige Untersuchungen zur Behandlung von PRP bei chronischen Wunden vor. Methodik:…