Perkutane Vertebroplastie und Kyphoplastie
S. G. Wetzel, K. E. Wilhelm · Radiologie up2date · 2006 · Heft 03 · S. 255-272
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die perkutane Vertebroplastie (PVP) ist ein minimalinvasives Verfahren, bei welchem unter radiologischer Kontrolle Knochenzement in einen Wirbelkörper eingebracht wird. Die Technik wurde ursprünglich zur Behandlung aggressiver Wirbelkörperhämangiome eingesetzt; inzwischen stellen osteoporotische Wirbelkörperfrakturen und andere schmerzhafte Wirbelkörperprozesse - vornehmlich Metastasen - die Hauptindikationen dar. Bei der mit der PVP verwandten Kyphoplastie (KP) werden expandierbare Ballons in den Wirbelkörper eingebracht und nachfolgend die entstandene Kavität mit Zement gefüllt. Hiermit wird ne…