Differentialdiagnose eines cervicalen Tumors – Teratom
C Spang, B Zimmermann, U Jacoby, T Diehl, U Lenschow, M Uhlemann, C Plath, G Stuhldreier, K Henkel · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Kongenitale cervicale Tumore sind selten. Bei Verlegung der Atemwege gestaltet sich die Primärversorgung insbesondere die Sicherung der Atemwege schwierig. Kasuistik: Bereits pränatal wurde sonographisch ein cervicaler Tumor festgestellt. Eine Amniozentese ergab einen Karyotyp xy46. In der 33. Schwangerschaftswoche erfolgte aufgrund eines schlechten CTG die Geburt per Sectio. Unmittelbar postnatal zeigte sich das unreife Frühgeborene mit einem massiven cervicalen den Kopf verlagernden Tumor, 7×7cm. Durch den riesigen Tumor wurde der gesamte Pharynx-und Larynxbereich verlagert, so dass das Kind insuff…