Intravenöse Tokolyse – Was ist evidenz-basiert?
L Spätling · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Tokolyse, in den siebziger Jahren fast ausschließlich mit Betamimetika durchgeführt, stand von Beginn an nicht nur wegen ihrer Nebenwirkungen in der Kritik, sondern auch mit dem Argument, die Tokolyse wirke nicht, da die Rate der Frühgeburten gleichbleibe, bzw. in den letzten Jahren sogar leicht ansteige. Hier liegt die vordergründige Vorstellung zu Grunde, dass „die Ursache“ der zu frühen Geburt mit Tokolytika behandelt werden könnte. Im optimalen Fall kann nur das klinische Bild der „drohenden Frühgeburt“ mit Wehen hemmenden Medikamenten therapiert werden. Dieses trifft aber nur auf die kleinere Teilmenge…