Das Mammastammzellkonzept – ein theoretisches Konstrukt oder klinisch bedeutsam?
A Rody, U Holtrich, C Solbach, V Müller, E Ruckhäberle, R Gätje, M Gehrmann, G v Minckwitz, T Karn, M Kaufmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Modelle für die Entstehung der weiblichen Brustdrüse gehen derzeit von einer Östrogenrezeptor (ER) negativen Stammzelle und einer östrogensensiblen, ER positiven Progenitorzelle aus. Mammakarzinome, die auf der Grundlage einer gestörten Differenzierung der entsprechenden Vorläuferzellen entstehen, weisen einen entsprechenden Phänotyp auf, mit mutmaßlich unterschiedlichen klinischen Charakteristika. Durch globale Genexpressionsanalysen konnten Tumorsubtypen identifiziert werden, die sich durch die Expression von klassischen Stammzellmarkern (CK5/6, Wnt-assoziierte Gene, α6 Integrin, MUC1, CD24) auszeichnen und ei…