Diagnostik der Adenomyosis uteri – Magnetresonanztomographie (MRI) oder Transvaginalsonographie (TVS)?
S Kissler, S Zangos, B Saleh, I Wiegratz, J Kohl, M Kaufmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: In letzter Zeit mehren sich die Hinweise, dass eine Adenomyose mit einer Prävalenz von bis zu 85% bei Endometriose vorliegt. Der Ausprägungsgrad der Adenomyose ist von entscheidender Bedeutung für die Fertilität der Patientin. Die T2-gewichtete MRI stellt die Adenomyose hervorragend da, ist aber für die tägliche Routine zu teuer. Kann mit einer hochauflösenden TVS eine ähnlich gute Detektion der Adenomyose erreicht werden? Patientinnen und Methodik: Bei 25 Patientinnen mit laparoskopisch nach-gewiesener Endometriose erfolgte eine T2-gewichtete MRI des Uterus und eine vergleichende TVS mit Messung…