Hemmung der Proteinkinase CK2 induziert Apoptose und Wachstumsinhibition in gastrointestinalen Tumorzellen in vitro und in vivo
G Saß, G Tiegs, EG Hahn, C Herold, M Ocker · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Proteinkinase CK2 ist in verschiedenen humanen Tumoren überexprimiert und ist an der Regulation des Zellzyklus, der Apoptoseinduktion bzw. -resistenz sowie der zellulären Differenzierung beteiligt. Weiterhin ist CK2 an der Regulation der Angiogenese, von NFkB und des Wnt/b-catenin-Signalweges beteiligt. Die pharmakologische Hemmung von CK2 durch den kompetitiven Antagonisten 2-Dimethylamino-4,5,6,7-tetrabromo-1H-benzimidazol (DMAT) könnte damit zur Therapie gastrointestinaler Karzinome beitragen. Methoden: Tumorzelllinien (HepG2 und Panc89) wurden mit unterschiedlichen Konzentrationen DMAT inkub…