Pathologische Reorganisation motorischer Netzwerke nach zerebraler Ischämie: Folge gestörter transkallosaler Interaktionen?
C Grefkes, L.E Wang, A.K Rehme, S Diekhoff, M Ameli, D.A Nowak, G.R Fink, M Tittgemeyer · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: In funktionellen Bildgebungsstudien zeigen Patienten bei Bewegungen der paretischen Hand nicht nur eine erhöhte Aktivität kortikaler Areale in der geschädigten, sondern auch in der nicht-geschädigten Hemisphäre, insbesondere bei stärkerem motorischen Defizit und schlechterer Funktionserholung (Ward et al., 2003). In der aktuellen Studie untersuchten wir, (i) inwiefern bei Patienten mit subkortikaler Ischämie die Lateralisierung kortikaler Aktivität das motorische Defizit der betroffenen Seite widerspiegelt und (ii) welcher Zusammenhang zwischen einem verstärkt bilateralem Aktivierungsmuster und Änder…