„Maligner“ Status epilepticus: kombinierte Pharmakotherapie plus Epilepsiechirurgie. Eine Falldarstellung
A Kowalik, J Sinner, J Zentner, A Schulze-Bonhage · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der therapierefraktäre Status epilepticus (SE) ist definiert als Persistenz epileptischer Aktivität nach Gabe von mindestens 2–3 Antikonvulsiva (AED) und einer Mindestdauer von 1–2 Std. Als maligne wird ein SE betrachtet, wenn auch die nachfolgenden, meist GABAergen Therapieschritte (Thiopental-/Propofol) versagen. Wir berichten über eine Patientin, bei der auch die anti-glutamaterge Intervention mit Ketamin-Hydrochlorid fehlschlug u. erst die Kombination mit einem epilepsiechirurgischen Eingriff einen befriedigenden Effekt ergab. Vorgeschichte: Eine 48-jährige Patn. mit fokaler Epilepsie, bei der bereits 3 erfo…