Sexualfunktionsstörungen bei Multipler Sklerose
A.K Kuhn, M Wirtz, K Hubbert, S Schipper · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Multiple Sklerose (MS) kann zu Sexualfunktionsstörungen (SFS) führen, je nach Studie berichten 40–80% der MS-Erkrankten darüber. Die Erhebung der Problematik leidet unter der Schambesetztheit der Thematik, hohe Raten fehlender Antworten beeinflussen die Aussagekraft der Ergebnisse. Fragestellung: Ziel der Voruntersuchung soll eine erste Beschreibung der Häufigkeit und Art von SFS und der sexuellen Zufriedenheit der Erkrankten, u.a. in Abhängigkeit vom Geschlecht, sein. Methode: Eingesetzt wurde der Multiple Sclerosis Intimacy and Sexuality Questionnaire-19 (MSISQ-19), überdies wurden soziodemogr…