Tyrosinkinase-Inhibitoren induzieren tumorselektiv p53-Familien-mediierte Apoptose beim hepatozellulären Karzinom
A Thomas, A Koch, K Lorenz, E Schulze Schleitthoff, PH Krammer, W Stremmel, CS Falk, M Müller · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Tyrosinkinase-Inhibitoren hemmen im Sinne der targeted therapy u.A. die Raf-Isoformen und damit den MAPK-Signalweg, der in ca. 30% aller Tumoren dysreguliert ist. Sie wirken so Überlebens- und Proliferationsreizen entgegen und hemmen mit dem VEGF-Signalweg zusätzlich die Angiogenese. Für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der Multikinase-Inhibitor Sorafenib (Nexavar®) zugelassen. Sorafenib führte in einer Phase III- Studie als erste Substanz zu einem Überlebensvorteil von Patienten mit fortgeschrittenem HCC. Ziele: Ziel dieser Studie ist die Charakterisierung der durch Sorafenib induzierten Apopt…