Plasmapherese in der Eskalationstherapie der Multiplen Sklerose: Verlaufsbeobachtung an 35 Patienten
A. Schröder, M. Fischer, C. Meyer, G. Ellrichmann, J. Thöne, R. A. Linker, A. Chan, R. Gold · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 03 · S. 105-110
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die therapeutische Plasmapherese (PE) ist als Eskalationstherapie des steroidrefraktären Schubsymptoms bei Multipler Sklerose (MS) inzwischen etabliert, dennoch liegen bisher nur wenige Daten zu Prädiktoren für ein gutes Ansprechen der Therapie, Verlaufsbeobachtungen und effektive Anschlusstherapien vor. In diesem Artikel berichten wir über unsere Erfahrungen an 35 PE-behandelten Patienten sowie Nachuntersuchungen an 21 Patienten 6–12 Monate nach Plasmaaustausch. Unsere Analyse bestätigt die Effektivität des Plasmaaustausches mit einer Ansprechrate von 80 % mit funktionell relevanter Besserung de…